Telemetrie ist eine Methode, eine Anwendung in der „freien Wildbahn“ (direkt auf den Rechnern der Nutzer*innen) zu testen. Warum ist das für die Entwicklung des CorpusExplorers wichtig? Eine kleine Anwendung kann gut manuell (durch Entwickler oder Softwaretester) überprüft und optimiert werden. Der CorpusExplorer hat jedoch mittlerweile eine hohe Komplexität erreicht (Extraktion von Text/Metadaten aus über 100 unterschiedlichen Dateiformaten [inkl. Add-ons], Import von ca. 35 unterschiedlichen Korpusformaten, Anbindung unterschiedlicher Tagger sowie (No-)SQL-Datenbanken, usw.). Daher lassen sich nicht mehr alle Kombinationen und Szenarien in einer Testumgebung abbilden. Durch Telemetrie werden anonymisierte Nutzungsdaten erhoben. Transparenz, Datenschutz und Datensparsamkeit haben hierbei oberste Priorität. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, finden Sie auf dieser Seite [WAS] für Informationen [WIE] erhoben werden und (ab ca. Mitte 2018) in regelmäßigen Abständen einen Transparenzbericht.

[HINWEIS] – Die folgenden Daten werden nur erhoben, wenn Sie der „CorpusExplorer – Telemetrie“ zustimmen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Telemetrie-Option in den Programm-Einstellungen zu (de-)aktivieren.

[WAS] wird erhoben?

  • Zufällige Installations-ID: Diese ID wird nach der Zustimmung zur Telemetrie erstellt und identifiziert die jeweilige CorpusExplorer-Installation. Sie können diese ID jederzeit in den Einstellungen einsehen & ändern. Ein Rückschluss auf eine einzelne Nutzer*in ist somit nicht möglich. Die ID wird genutzt um installationstypische Fehler zu identifizieren.
  • Zufällige Sitzungs-ID: Bei jedem Start des CorpusExplorers wird eine zufällige Sitzungs-ID generiert. Ändern Sie die Installations-ID (s.o.), so wird automatisch eine neue Sitzungs-ID erzeugt (um zu verhindern, dass Installations-IDs über die Sitzungs-ID verknüpft werden). Über diese ID können Fehlerketten ermittelt werden.
  • Programmfehler: Sie können die Programmfehler in den Einstellungen unter „Zeige Fehlerbericht“ einsehen. Bei aktiver Telemetrie wird jeder Fehler automatisch übermittelt.
  • Programm-Metriken: Zur Verbesserung der Performance wird die Ausführungszeit einzelner Funktionen analysiert. Vereinfacht gesagt: Es wird die Zeit gemessen, wie lange Sie den Dialog „Gut Ding will Weile haben…“ sehen. Dadurch kann abgeschätzt werden, wie lang die Auswertung benötigt. Es werden KEINE Eingabe-/Korpus-/Analyse- oder Ausgabedaten übermittelt. Sondern nur die Performancedaten.
  • PC-Grunddaten: Betriebssystem, Anzahl CPU-Kerne, Größe verfügbarer Arbeitsspeicher. Diese sehr reduzierten Daten lassen keinen Rückschluss auf einen PC oder dessen Nutzer*innen zu. Die Daten dienen ausschließlich zur Interpretation der Programm-Metriken (s.o.) – ohne diese Daten wäre es nicht möglich, unterschiedliche Rechner miteinander zu vergleichen. Es werden KEINE Hardware-IDs wie z. B. CPU-ID oder MAC-Adressen erhoben, sonder ausschließlich die genannten Daten (Betriebssystem, CPU-Kerne, verfügbarer RAM).

[WIE] wird erhoben?

  • Mit Telemetrie: Die Daten werden verschlüsselt mittels „Azure Application Insights“ an das Rechenzentrum „Standort: Westeuropa“ übermittelt. Azure ist ein Webdienst von Microsoft und unterliegt europäischem Datenschutzrecht.
  • Ohne Telemetrie: Es erfolgt keine automatische Übermittlung / Auswertung. Falls Sie einen Fehler feststellen, gehen Sie bitte in die Programmeinstellungen und wählen Sie „Fehlerbericht anzeigen“. In diesem Dialog können Sie dann den Fehlerbericht speichern. Senden Sie den Fehlerbericht bitte per E-Mail an [Kontaktdaten].

Transparenzbericht:

  • Erste Ausgabe ist für Mitte 2017 geplant.